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Geschichte der Staatsgebilde auf tschechischem Boden

 

 

Inhalt dieses SPECIALS:
Vorbemerkungen
7. Jahrhundert: Reich des Samo hier klicken
9. Jahrhundert: Großmähren hier klicken
10.-12. Jahrhundert: Fürstentum der Přemysliden I hier klicken
13. Jahrhundert: Otakar II. hier klicken
13. und 14. Jahrhundert: Ende der Přemysliden in Vorbereitung
14. Jahrhundert: Herrschaft der Luxemburger in Vorbereitung
14. und 15. Jahrhundert: Die Husiten in Vorbereitung
15. Jahrhundert: Jiři von Poděbrad in Vorbereitung
15. und 16. Jahrhundert: Die Jagelosky Dynastie in Vorbereitung
16. und 17. Jahrhundert: Die Habsburger Monarchie, Teil 1 in Vorbereitung
18. Jahrhundert: Die Habsburger Monarchie, Teil 2 in Vorbereitung
19. und 20. Jahrhundert: die Habsburger Monarchie, Teil 3 in Vorbereitung
20. Jahrhundert: Die erste tschechische Republik in Vorbeeitung
20. Jahrhundert: Tschechien im zweiten Weltkrieg in Vorbereitung
20. Jahrhundert: Die Tschechoslowakei (ČSSR) in Vorbereitung
20. Jahrhunder (2. Hälfte): Tschechien im Wandel in Vorbereitung
20. Jahrhundert (Ende und 21.Jahrhundert): Die heutige Tschechische Republik in Vorbereitung

TEIL 1: Vorbemerkungen (6. Jahrhundert)

Im Verlauf des 6. Jahrhunderts drangen aus dem nordöstlichen Mähren und der südöstlichen Donauregion slawische Stämme in das Gebiet des heutigen Tschechien vor. Die Region bestand fast vollständig aus riesigen miteinander verbundenen Mischwaldflächen. Die Stämme siedelten an den wenigen nicht vollständig waldbedeckten Stellen mit Steppencharakter in Mittel- und Nordwest-Tschechien an Eger und Elbe, sowie in Mähren. Sie betrieben Landwirtschaft (Anbau von Weizen, Roggen, Gerste, Hirse, Hülsenfrüchte, Flachs und Mohn, sowie Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen,- Geflügel- und Pferdezucht). An Eger und Elbe betrieben sie zudem Fischerei. Bereits diese ersten Stämme in Tschechien hielten aber auch Bienenstöcke zur Honiggewinnung, legten Obstgärten an, betrieben Weinbau und sammelten Waldfrüchte und Heilkräuter. Für den Bau ihrer Ansiedlungen benutzten sie Holz, aus den Pelzen erjagter Waldtiere fertigten sie Bekleidung. Schritt für Schritt begann anschließend die Entwicklung des Hüttenwesens und der Metallgießerei, und damit auch die Entstehung der ersten Schmieden. Weitere handwerkliche (vorindustrielle) Produktionsbereiche waren Glas- und Schmuckherstellung, Zimmermannshandwerk, Fassbinderei, Töpferei, Stoffherstellung und Färberei und ein sich schnell entwickelndes Bauwesen. Auf den Märkten wurden Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Gebrauchs gehandelt. Der Fernhandel mit Luxusgütern betraf nur die begüterte herrschende Oberschicht der Bevölkerung. Die Entwicklung ökonomischer und damit gesellschaftlicher Unterschiede zwischen den einzelnen Familien- und Stammesstrukturen führte im 6. bis 8. Jahrhundert dann Schritt für Schritt zur Entstehung von größeren Strukturen, den ersten Fürstentümern.

HIER geht es weiter zum 7. Jahrhundert 

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